„fofftein“ bedeutet auch, Unperfektes zu lieben

Ein Tagpfauenauge (Schmetterling) sitzt auf einem Löwenzahn vor der verrotteten Schuppentür.
Seufze ich, weil mich der Anblick an Aufgaben im Garten und weiteren Sanierungsstau erinnert – oder freue ich mich über das leuchtende Sonnengelb der Blüten und den vertrauten Anblick des Falters, der jetzt im Frühling wieder unterwegs ist?

Jeden Tag erwarten uns viele Momente, in denen wir entscheiden können, wie wir sie wahrnehmen und damit umgehen:
Angestrengt oder dankbar, gehetzt oder als Einladung zum Verlangsamen.
„fofftein“ bedeutet, mitten im Alltag innezuhalten.
Unserem Körper und unserer Seele die Möglichkeit zu geben, kurz zu verschnaufen. Und damit dem Kopf einen Moment der inneren Neujustierung: Weg von den Aufgaben, die noch nicht erfüllt wurden, hin zu den Augenblicken, die mich unversehens überraschen.
Wenn ich mich denn überraschen lasse….

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