Blumenstrauß aus dem Wildwuchs des Gartens

Bisher herrscht in unserem Garten nach der jahrelangen Vernachlässigung der Vorbesitzer noch viel Wildwuchs und Chaos. Entsprechend mag ich von meinen mühsam gepflanzten Stauden keine Blüten für Sträuße schneiden.
Nun überwand ich mich, indem ich vorrangig Floralien sammelte, die sowieso wild wachsen und in meinen Rabatten nicht fehlen, wenn ich sie schneide:
Hier zeige ich meinen Strauß im weichen Abendlicht.
Er besteht aus Majoran, Clematis, Perückenstrauch, Nelken und Gräsern.
Obwohl sie alle wild wachsen, wirkt der Strauß durch seine reduzierten Farben stimmig und elegant. Dunkle Rottöne herrschen in den Blüten vor und werden von dem rötlichen Laub des Perückenstrauchs aufgenommen. Das gebrochene Weiß der Clematis schenkt Helligkeit und Duft, sodass mehrere Sinne angesprochen werden.
Und die Botschaft des Abends:
Auch das, was unbeachtet wuchert, kann Freude schenken!

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